Wenn im Familien- oder Freundeskreis ein Sterbefall eintritt, befinden sich die Familie oder Freunde immer in einer außergewöhnlichen Situation. Oftmals ist man durch den schmerzlichen Verlust verständlicherweise nicht in der Lage einen klaren Gedanken fassen zu können.

In diesen Zeiten stehen wir Ihnen jederzeit mit Rat und Tat begleitend zur Seite.

Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen:

 

Jemand ist zuhause verstorben? Was muss ich als erstes tun?

Informieren Sie zunächst den Hausarzt zur Feststellung des Todes (wenn Sie Ihren Hausarzt nicht erreichen, hier der ärztliche Notdienst Tel.: 01 15 00) Nach Ausstellung der Todesbescheinigung benachrichtigen Sie uns (Tel.: 0241 – 16 33 09) zur weiteren Abwicklung. Wir beraten Sie gerne auch telefonisch über die nächsten Schritte.

 

Was passiert, wenn jemand im Krankenhaus oder Pflegeheim verstirbt?

Tritt der Tod Ihres Verwandten/Bekannten im Pflegeheim oder Krankenhaus ein, leitet die dortige Verwaltung die Ausstellung der Todesbescheinigung in die Wege. Nach Ausstellung der Todesbescheinigung benachrichtigen Sie uns zur weiteren Abwicklung und Unterstützung für den weiteren Weg. Über eventuelle Vorsorgeverträge sollten Sie, falls Sie hierüber Auskunft haben, frühzeitig auch das Pflegeheim informieren.

 

Wie ist der Zeitraum bis zur Bestattung?

Der Verstorbene sollte laut Gesetz innerhalb von 36 Stunden von zuhause zum Friedhof oder Bestattungsinsitut überführt werden. Diese Fahrt wird durch uns durchgeführt. Sie können vorab in Ruhe im häuslichen Rahmen nehmen. Es wird Ihnen nachher bei uns selbstverständlich auch nochmal die Möglichkeit der Verabschiedung geboten. Grundsätzlich gilt, dass ein Verstorbener laut Gesetz spätestens innerhalb einer Woche beigesetzt werden sollte. Bei Urnenbeisetzungen gilt diese Frist nicht.

 

Wer kümmert sich um die Beerdigung?

Die Bestattung wird meist durch die nächsten Angehörigen beauftragt. Als Angehörige gelten auch die registrierten bzw. ständigen Lebenspartner, gelegentlich auch die Erben, auch ohne ein echtes Verwandtschaftsverhältnis. Aus der Rechtsstellung der Angehörigen ergibt sich, dass sie über Art und Umfang der Bestattung und der Bestattungsfeier entscheiden, falls der Verstorbene nicht entsprechend Vorsorge in einer Verfügung getroffen hat.

 

Welche Dokumente nimmt man mit zum Bestatter?

Hier die Checkliste mit den wichtigsten Dokumenten

Wer stellt die Todesbescheinigung aus?

Der Tod eines Menschen ist durch einen Arzt (häufig der Hausarzt) schriftlich zu bestätigen (Todesbescheinigung). Dabei vermerkt der Arzt die Uhrzeit des Todeseintritt und die medizinische Todesursache, soweit diese zu diesem Zeitpunkt festzustellen ist.

 

Was kostet eine Beerdigung?

Die Kosten setzen sich zusammen aus den städtischen Gebühren, wie z.B. Graberwerb, evlt. Einäscherungskosten bei Urnenbeisetzung sowie den Leistungen des Bestatters. Gerne beraten wir Sie hierzu unverbindlich. Ruf: 0241 – 16 33 09

 

Was ist eine Sterbeurkunde?

Die Todesbescheinigung ist die Voraussetzung für die Ausstellung der Sterbeurkunde beim zuständigen Standesamt (Sterbeort).

Folgende Dokumente werden benötigt:

  • Todesbescheinigung
  • Personalausweis der verstorbenen Person
  • Geburtsurkunde – falls Verstorbene ledig war
  • Sterbeurkunde des/der Ehemannes/Ehefrau – falls der Verstorbene verwitwet war
  • Scheidungsurteil und Heiratsurkunde – falls der Verstorbene geschieden war

 

Welche Möglichkeiten der Gestaltung einer Trauerfeier habe ich?

Die Organisation der Trauerfeier und der Bestattung umfasst viele Details und überfordert viele Menschen in dieser schweren Situation. Unsere Aufgabe ist es, Ihnen dabei zu helfen und Ihre Wünsche und die des Verstorbenen würdevoll und individuell umzusetzen. Ihre Ideen hinsichtlich der Musikauswahl und der Art der Dekoration nehmen wir ernst und gestalten die Trauerfeier auf Wunsch ganz nach Ihren Vorstellung. Gerne stellen wir Ihnen darüber hinaus auch neue Formen der Trauergestaltung für die Zeit nach der Trauerfeier vor, z.B.Schmuckstücke oder Diamten mit oder aus der Asche des Verstorbenen als Andenken.

 

Wieviel Zeit bleibt mir bis zur Beisetzung?

In der Regel findet eine Erdbeisetzung 3 bis 7 Tage nach Eintritt des Todes statt.
Bei der Form der Urnenbeisetzungen haben Sie unter Umständen mehrere Wochen Zeit bis die Urne beigesetzt wird.

 

Soll ich meine Trauer anderen zeigen?

Ja, Trauer ist etwas ganz natürliches. Sie sollte nicht innerlich und äußerlich unterdrückt und verdrängt werden, denn einen unter Ärzten und Psychologen anerkannte Tatsache ist es, dass unverarbeitete Trauer zu Krankheit und seelischen Schäden führen kann. Andere Menschen wie Familienmitglieder, Freunde und Bekannte können Ihnen dabei helfen. Gerne bieten wir Ihnen einfühlsame und professionelle Trauerbegleitung zusammen mit unseren Spezialisten aus diesem Fach an und unterstützen Sie in dieser schweren Zeit.

 

Nach der Trauerfeier

Nach der Trauerfeier sind neben der eigenen Trauerbewältigung meist noch einige Behördengänge zu erledigen. Hier beraten und unterstützen wir Sie gerne und übernehmen ggf. auch einige diese Angelegenheiten für Sie z.B. den Antrag für die Hinterbliebenenrente. Bei Fragen hierzu, sprechen Sie uns gerne an.